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    <title>Posts | Axel Dürkop</title>
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    <description>Posts</description>
    <generator>Wowchemy (https://wowchemy.com)</generator><language>de</language><copyright>© 2026 Axel Dürkop</copyright><lastBuildDate>Sun, 01 Jan 2017 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
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      <title>Posts</title>
      <link>https://axel-duerkop.de/post/</link>
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    <item>
      <title>Mitglied im wiss. Beirat von Fab City Hamburg</title>
      <link>https://axel-duerkop.de/post/2024-06-10-wissenschaftlicher-beirat-fabcityhamburg/</link>
      <pubDate>Sun, 16 Jun 2024 22:51:44 +0200</pubDate>
      <guid>https://axel-duerkop.de/post/2024-06-10-wissenschaftlicher-beirat-fabcityhamburg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Verein &lt;strong&gt;Fab City Hamburg e.V.&lt;/strong&gt; verfolgt Ziele, die mich im Großen wie im Kleinen sehr interessieren und faszinieren: Wie ist es möglich, dass eine Stadt wie Hamburg (fast) alles, was sie verbraucht, selbst herstellt? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des verstetigten Projekts untersucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich freue mich, dass ich seit dem 10. Juni 2024 &lt;a href=&#34;https://www.fabcity.hamburg/de/research/wissenschaftlicherbeirat/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;zusammen mit tollen Kolleg*innen der Hamburger Hochschulen&lt;/a&gt; zum wiss. Beirat des Vereins gehören darf und in den Bereichen &lt;strong&gt;Open Source&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Open Education&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Ethik &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; beratend unterstütze.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Digitaler Garten</title>
      <link>https://axel-duerkop.de/post/2024-03-04-digitaler-garten/</link>
      <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 12:47:52 +0100</pubDate>
      <guid>https://axel-duerkop.de/post/2024-03-04-digitaler-garten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich bin nicht sicher, ob das mein letzter Post in diesem Blog ist, aber in Zukunft schreibe ich erst einmal in meinem neuen &lt;a href=&#34;https://axel-duerkop.de/digitaler-garten&#34;&gt;Digitalen Garten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lange habe ich nach einem Grund gesucht, warum Schreiben immer das Letzte am Tag ist, was ich tue &amp;ndash; um es dann doch wieder nicht zu tun. Der Hauptgrund liegt wohl darin, dass mein Anspruch an die Texte, die ich schreiben wollte, immer so hoch war, dass ich ewig daran rumgebastelt habe, um ihn möglichst perfekt zu formulieren, mit Literatur zu untermauern und ihm auch eine gute Länge zu geben. Alles das hat mich davon abgehalten zu schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit meinem Digitalen Garten könnte das anders sein. Kurze Gedanken, unfertige Notizen, Worterfindungen und Erinnerungen, Assoziationen: Das Unfertige ist das Reizvolle an diesem Ansatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mal sehen, ob das der wirkliche Grund war.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Transkribieren mit Whisper</title>
      <link>https://axel-duerkop.de/post/2023-02-05-whisper-transcription/</link>
      <pubDate>Sun, 05 Feb 2023 12:47:52 +0100</pubDate>
      <guid>https://axel-duerkop.de/post/2023-02-05-whisper-transcription/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Schon immer fand ich die Vorstellung sehr attraktiv, dass meine wörtliche Rede möglichst in Echtzeit verschriftlicht wird. Ich tippe zwar recht schnell mit zehn Fingern, aber nicht so schnell, wie ich denke oder spreche. Bisherige Lösungen haben mich nicht überzeugt, weil sie entweder proprietär oder zu ungenau waren oder mit der eigenen Stimme angelernt werden mussten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;whisper-von-openai&#34;&gt;Whisper von OpenAI&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die KI-Modelle rund um &lt;a href=&#34;https://openai.com/blog/whisper/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Whisper von OpenAI&lt;/a&gt; (&lt;a href=&#34;https://github.com/openai/whisper&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;auch bei GitHub&lt;/a&gt;) lassen meinen Traum wieder aufleben und geben Anstoß für weitere interessante Szenarien. In den folgenden Abschnitten dokumentiere ich, was mir mithilfe von wenigen Schritten auf dem eigenen Rechner gelungen ist. Dabei habe ich folgende Schritte durchlaufen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Installation von &lt;code&gt;whisper.cpp&lt;/code&gt; und zugehöriger Sprachmodelle auf dem eigenen Rechner (Manjaro Linux auf Lenonvo X230 mit Core i7 vPro, also nicht sehr leistungsstark).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einsprechen eines Textes mit Audacity bei absichtlich minderer Qualität.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Transkription mit Whisper.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Übersetzung der Transkription mit Whisper.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;h2 id=&#34;installation-von-whisper&#34;&gt;Installation von Whisper&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eines der vielversprechendsten Features von Whisper ist, dass es ohne Kontakt zum Internet, also offline, die Transkription von Sprache durchführt, nachdem es einmal installiert wurde. Dafür sind für die Dateien der Modelle einige Gigabyte herunterzuladen, aber das ist ja wohl auf den meisten Rechnern kein Problem mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Whisper kann in einer Python-Umgebung installiert werden, was weiterführende Anwendungsszenarien ermöglicht, z. B. im Zusammenspiel mit anderen OpenAI-Produkten wie DALL-E 2 und GPT-3/chatGPT, die über komfortable APIs verfügen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://github.com/ggerganov/whisper.cpp&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Georgie Gerganov stellt auf GitHub eine Portierung in C/C++ zur Verfügung&lt;/a&gt;, die sehr schnelle Ergebnisse auch ohne Unterstützung einer Grafikkarte liefert. Folgt man nach dem Klonen des Repos der Anleitung, lässt sich &lt;code&gt;whisper.cpp&lt;/code&gt; unter allen Betriebssystemen ausführen. Da in den Repos von Manjaro auch ein fertiges Paket zur Installation angeboten wurde, habe ich diesen Weg gewählt.&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;$ yay -S whisper.cpp-git
$ yay -S whisper.cpp-model-base.en
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Die erste Zeile installiert das Programm, das zweite das auf Englisch spezialisierte Modell. Mit&lt;/p&gt;
&lt;div class=&#34;highlight&#34;&gt;&lt;pre tabindex=&#34;0&#34; class=&#34;chroma&#34;&gt;&lt;code class=&#34;language-bash&#34; data-lang=&#34;bash&#34;&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;$ yay -S whisper.cpp-model-base
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;habe ich dann noch ein allgemeines Modell installiert, das auch sehr passabel deutschsprachige Tondateien transkribiert hat. Mit&lt;/p&gt;
&lt;div class=&#34;highlight&#34;&gt;&lt;pre tabindex=&#34;0&#34; class=&#34;chroma&#34;&gt;&lt;code class=&#34;language-bash&#34; data-lang=&#34;bash&#34;&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;$ yay -S whisper.cpp-model-medium
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;habe ich anschließend noch ein komplexeres Modell installiert, um die Unterschiede in der Qualität zu testen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;transkribieren-und-einsprechen-eines-textes&#34;&gt;Transkribieren und einsprechen eines Textes&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Ordner &lt;code&gt;samples&lt;/code&gt; in dem Repo von Georgi Gerganov enthält eine Tondatei mit den notwendigen Eigenschaften für die Transkription. Der folgende Befehl führt somit auch zu einem ersten Ergebnis und dient gleichzeitig als Test, dass Whisper korrekt läuft:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&#34;highlight&#34;&gt;&lt;pre tabindex=&#34;0&#34; class=&#34;chroma&#34;&gt;&lt;code class=&#34;language-bash&#34; data-lang=&#34;bash&#34;&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;$ whisper.cpp-base.en  -f samples/jfk.wav 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;führt im besten Fall zu folgendem Ergebnis:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&#34;highlight&#34;&gt;&lt;pre tabindex=&#34;0&#34; class=&#34;chroma&#34;&gt;&lt;code class=&#34;language-text&#34; data-lang=&#34;text&#34;&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;[00:00:00.000 --&amp;gt; 00:00:11.000]   And so my fellow Americans, ask not what your country can do for you, ask what you can do for your country.
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Nun, würde das auch so gut funktionieren, wenn ich einfach ein Tonsample von mir transkribiere?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach ein wenig Herumexperimentieren mit den richtigen Einstellungen in Audacity hatte ich Erfolg. Aufnahmen müssen für &lt;code&gt;whisper.cpp&lt;/code&gt; mit 16.000 Hz im WAV-Format bereitgestellt werden, weshalb ich die Einstellungen für meinen Test so vorgenommen habe (Neustart von Audacity nötig).&lt;/p&gt;














&lt;figure  id=&#34;figure-screenshot-audacity&#34;&gt;
  &lt;div class=&#34;d-flex justify-content-center&#34;&gt;
    &lt;div class=&#34;w-100&#34; &gt;&lt;img src=&#34;./Einstellungen_Qualitaet_001.png&#34; alt=&#34;Screenshot aus Audacity, Menü Bearbeiten &amp;gt; Einstellungen &amp;gt; Qualität&#34; loading=&#34;lazy&#34; data-zoomable /&gt;&lt;/div&gt;
  &lt;/div&gt;&lt;figcaption&gt;
      Screenshot aus Audacity, Menü Bearbeiten &amp;gt; Einstellungen &amp;gt; Qualität
    &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Mit dem eingebauten Mikro meines X230 habe ich nun ohne viel Mühe und bei gewollt mittelmäßiger Qualität ein Gedicht eingesprochen.&lt;/p&gt;














&lt;figure  id=&#34;figure-screenshot-audacity&#34;&gt;
  &lt;div class=&#34;d-flex justify-content-center&#34;&gt;
    &lt;div class=&#34;w-100&#34; &gt;&lt;img src=&#34;./screenshot-audacity.png&#34; alt=&#34;Screenshot aus Audacity&#34; loading=&#34;lazy&#34; data-zoomable /&gt;&lt;/div&gt;
  &lt;/div&gt;&lt;figcaption&gt;
      Screenshot aus Audacity
    &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Die Tondatei stelle ich auch gern zur Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;audio controls=&#34;controls&#34; src=&#34;onkel.wav&#34;&gt;
    Your browser does not support the HTML5 Audio element.
&lt;/audio&gt;
&lt;h2 id=&#34;transkription-mit-whisper&#34;&gt;Transkription mit Whisper&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der folgende Befehl transkribiert nun diese Datei und schreibt das Ergebnis in verschiedenen Dateiformaten weg:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&#34;highlight&#34;&gt;&lt;pre tabindex=&#34;0&#34; class=&#34;chroma&#34;&gt;&lt;code class=&#34;language-bash&#34; data-lang=&#34;bash&#34;&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;$ whisper.cpp-medium -l de -nt -otxt -ovtt -osrt -f samples/onkel.wav -of ./onkel
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;code&gt;-l de&lt;/code&gt; steht dabei für die Sprache der Tondatei, hier Deutsch. &lt;code&gt;-nt&lt;/code&gt; gibt an, dass keine Timestamps in der Textdatei ausgegeben werden sollen. &lt;code&gt;-otxt&lt;/code&gt; gibt an, dass die Transkription in eine &lt;code&gt;txt&lt;/code&gt;-Datei erfolgen soll. &lt;code&gt;vtt&lt;/code&gt; und &lt;code&gt;srt&lt;/code&gt; werden mit &lt;code&gt;-ovrt&lt;/code&gt; und &lt;code&gt;-osrt&lt;/code&gt; angegeben. &lt;code&gt;-of&lt;/code&gt; gibt an, unter welchem Pfad bzw. Namen die Transkription gespeichert werden soll. In diesem Fall werden die drei Dateien &lt;code&gt;onkel.txt&lt;/code&gt;, &lt;code&gt;onkel.vtt&lt;/code&gt; und &lt;code&gt;onkel.srt&lt;/code&gt; geschrieben. Der Vorgang hat knapp zwei Minuten gedauert.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Download &lt;a href=&#34;onkel.txt&#34; download&gt;onkel.txt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Download &lt;a href=&#34;onkel.srt&#34; download&gt;onkel.srt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Download &lt;a href=&#34;onkel.vtt&#34; download&gt;onkel.vtt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Um die Qualität der Transkription mit dem medium-Modell hier zu zeigen, im Folgenden der Inhalt der &lt;code&gt;txt&lt;/code&gt;-Datei. Die Umbrüche habe ich manuell ergänzt, sonst ist nichts korrigiert oder geändert.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&#34;highlight&#34;&gt;&lt;pre tabindex=&#34;0&#34; class=&#34;chroma&#34;&gt;&lt;code class=&#34;language-text&#34; data-lang=&#34;text&#34;&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; Wer im Dorfe oder Stadt
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; einen Onkel wohnen hat, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; der sei höflich und bescheiden, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; denn das mag der Onkel leiden.
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; Morgens sagt man &amp;#34;Guten Morgen, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; haben Sie was zu besorgen?&amp;#34;
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; Bringt ihm, was er haben muss, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; Zeitung, Pfeife, Fidibus?
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; Oder sollt es wo im Rücken, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; drücken, beißen oder zwicken, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; gleich ist man mit Freudigkeit, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; Dienst beflissen und bereit.
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; Oder sei es nach einer Prise, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; dass der Onkel heftig niese, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; ruft man &amp;#34;Prosit&amp;#34;, also gleich 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; &amp;#34;Danke, wohl bekomme es Euch&amp;#34;.
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; Oder kommt er spät nach Haus, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; zieht man ihm die Stiefel aus, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; holt Pantoffel, Schlafrock, Mütze, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; dass er nicht im Kalken sitze.
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; Kurz, man ist darauf bedacht, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt; was dem Onkel Freude macht.
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Zum Vergleich &lt;a href=&#34;http://www.wilhelm-busch-seiten.de/werke/maxundmoritz/streich5.html&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; der Originaltext dieses Fünften Streichs aus Max und Moritz von Wilhelm Busch.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;übersetzung&#34;&gt;Übersetzung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenngleich nur für einige Szenarien der wissenschaftlichen Transkription sinnvoll und wohl eher brauchbar für die Untertitelung von Audio und Video in fremden Sprachen, zeige ich noch das Ergebnis der automatischen Übersetzung der Transkription ins Englische. Hierfür ist der Parameter &lt;code&gt;-tr&lt;/code&gt; für &lt;code&gt;translate&lt;/code&gt; notwendig. Andere Implementierungen von Whisper erlauben Übersetzungen auch in viele andere Sprachen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&#34;highlight&#34;&gt;&lt;pre tabindex=&#34;0&#34; class=&#34;chroma&#34;&gt;&lt;code class=&#34;language-bash&#34; data-lang=&#34;bash&#34;&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;$ whisper.cpp-medium -l de -nt -otxt -ovtt -osrt -f samples/onkel.wav -of ./onkel -tr
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Das Ergebnis, ungeschönt, Umbrüche manuell ergänzt für eine bessere Darstellung:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&#34;highlight&#34;&gt;&lt;pre tabindex=&#34;0&#34; class=&#34;chroma&#34;&gt;&lt;code class=&#34;language-text&#34; data-lang=&#34;text&#34;&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;If you have an uncle
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;in the village or city, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;be polite and modest, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;because the uncle likes to suffer. 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;In the morning you say, &amp;#34;Good morning, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;do you have something to get?&amp;#34; 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;Bring him what he needs, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;newspaper, pipe, fidibus? 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;Or should it be somewhere in the back, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;press, bite or twist, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;you are happy, service-bound and ready. 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;Or, after a prize 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;that the uncle sneezes heavily, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;you call &amp;#34;Prosit&amp;#34;, so right away. 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;Thanks, I&amp;#39;ll get it for you. 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;Or he comes home late, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;you take off his boots, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;get slippers, sleeping bag, hat, 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;so that he doesn&amp;#39;t sit in the cold. 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;In short, you are focused on 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&#34;line&#34;&gt;&lt;span class=&#34;cl&#34;&gt;what makes the uncle happy.
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Nun ja, hier ist nach wie vor der Mensch für die Qualitätskontrolle gefragt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Qualität von Whisper ist beeindruckend. Dass ein vorhergehendes Anlernen der Software für die eigene Stimme oder gar verschiedene Interviewpartner*innen nicht mehr notwendig sind, lässt zahlreiche neue Anwendungsszenarien zu. Vor allem in der qualitativen Sozialforschung kann Whisper ein mächtiges datenschutzkonformes Werkzeug sein, weil auch vertrauliche Daten den eigenen Rechner für die Transkription nicht mehr verlassen müssen. Mitchell Clark diskutiert diesen Vorteil &lt;a href=&#34;https://www.theverge.com/2022/9/23/23367296/openai-whisper-transcription-speech-recognition-open-source&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;in seinem Erfahrungsbericht zu Whisper&lt;/a&gt;, stellt aber auch die Kehrseite dieser Medaille heraus. Einer, der sicher den Run auf Whisper bremsen wird, ist die (bisherige) Unmöglichkeit, Sprecher*innenrollen zu kennzeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass die Nutzung von Whisper hier noch mühselig erscheint, soll niemanden schrecken. Ich mag ja die Kommandozeile sehr und bin froh, dass die KI-Modelle auf diese Weise nutzbar sind. Wer lieber mit grafischen Oberflächen arbeitet, muss sich sicher nur noch wenige Tage gedulden, dann sind weitere Anwendungen im Netz, die den Prozess vereinfachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angesichts der Berichte über die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen im Qualitätssicherungs- und Trainingsprozess von OpenAI, von dem &lt;a href=&#34;https://time.com/6247678/openai-chatgpt-kenya-workers/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;TIME am 18.01.2023&lt;/a&gt; berichtete, wird meine Freude über die aktuelle Entwicklung von KI-Sprachmodellen stark geschmählert. Inwieweit auch das Training von Whisper unter solchen Umständen stattfand, vermag ich nicht zu sagen. Blickt man auf die Investitionssummen rund um chatGPT, die u.a. Microsoft in Aussicht gestellt hat, ist m.E. die Forderung berechtigt, dass alle an der Produktion von KI-Anwendungen Beteiligten anständig behandelt und bezahlt werden könnten.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Workshop auf der Wikimedia&#43;Libraries International Convention 2022</title>
      <link>https://axel-duerkop.de/post/2022-09-07-maynooth/</link>
      <pubDate>Wed, 07 Sep 2022 07:57:28 +0200</pubDate>
      <guid>https://axel-duerkop.de/post/2022-09-07-maynooth/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am 23. und 24.07.2022 fand in Maynooth, Irland, die &lt;a href=&#34;https://meta.wikimedia.org/wiki/Wikimedia%2BLibraries_International_Convention_2022&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Wikimedia+Libraries International Convention 2022&lt;/a&gt; statt. Qumisha Goss (Peer 2 Peer University (P2PU)) und Axel Dürkop (Hamburg Open Online University (HOOU) an der TU Hamburg) gaben dort einen Workshop, in dem beide von den Erfahrungen aus der Arbeit in Learning Circles berichteten (Goss et al., 2022). In der Diskussion mit den Teilgebenden wurde gemeinsam überlegt, wie sich das Konzept der Learning Circles nach dem Konzept der P2PU in Kombination mit der Wikipedia weiterentwickeln lässt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;bibliothekarinnen-aus-aller-welt-treffen-sich&#34;&gt;Bibliothekar*innen aus aller Welt treffen sich&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Teilgebende aus dreißig Ländern waren zu der Konferenz angereist, viele aus Ghana, Uganda, Südafrika, Botswana und Nigeria. Auch Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Indien, Israel, Thailand und Rumänien waren vertreten, um über die Arbeit im &amp;ldquo;Wikiversum&amp;rdquo; zu diskutieren. Dieses setzt sich &lt;a href=&#34;https://meta.wikimedia.org/wiki/Our_projects&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;aus zahlreichen Projekten&lt;/a&gt; zusammen, die insgesamt einen kollaborativen Ansatz der Wissenssammlung und -organisation verfolgen und unter dem Dach der &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Wikimedia_Foundation&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Wikimedia Foundation&lt;/a&gt; versammelt sind &amp;ndash; das bekannteste davon sicherlich die Wikipedia.
Im Zusammenspiel mit der &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Open_GLAM&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Open-GLAM-Bewegung&lt;/a&gt; (Galleries, Libraries, Archives &amp;amp; Museums), die sich der Bewahrung und Zugänglichmachung kulturellen Erbes verpflichtet sieht, spielen die verschiedenen browserbasierten Tools und Datenbanken des Wikiversums eine wichtige Rolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Fokussierung der Konferenz auf die Schnittmenge von Wikimedia-Bewegung und Bibliotheken waren &lt;a href=&#34;https://meta.wikimedia.org/wiki/Wikimedia%2BLibraries_International_Convention_2022/Programme&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;die Themen und Beiträge&lt;/a&gt; entsprechend ausgerichtet. Besonders interessant war zu erfahren, welche Bedeutung Wikipedia in afrikanischen Ländern hat, um Wissen aufzuzeichnen, das bspw. in Nigeria in 522 Sprachen oft mündlich überliefert wird. Damit verbundene technische, epistemologische und gesellschaftspolitische Fragen werden von Bibliothekar*innen bzw. &lt;em&gt;information workers&lt;/em&gt; aus der Haltung des &lt;em&gt;critical librarianship&lt;/em&gt; verhandelt (dazu z. B. Drabinski, E., 2019) und in die Zusammenarbeit mit der Wikimedia Foundation eingebracht. Um die praktische Arbeit in den Tools des Wikiversums voranzubringen, finden weltweit Anwendungstrainings in unterschiedlichen Formaten statt, bspw. auch in Form von &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Edit-a-thon&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Edit-a-thons&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Claudia Serbanuta (Fundația Progress in Rumänien) brachte hierzu eigene Erfahrungen in die Diskussion ein, die sie &lt;a href=&#34;https://ro.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WMROMD/Cursuri/Cerc_de_%C3%AEnv%C4%83%C8%9Bare&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;mit einem Learning Circle in Kooperation mit dem Goethe-Institut in Bukarest&lt;/a&gt; sammeln konnte. Thema war das Erlernen der notwendigen Kompetenzen für das Editieren der Wikipedia.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;soziales-editieren-und-kollaborative-inhaltsentwicklung&#34;&gt;Soziales Editieren und kollaborative Inhaltsentwicklung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In den Kontext der kollaborativen Inhaltsentwicklung ordnet sich auch der Konferenzbeitrag &amp;ldquo;Learning Circles as a Social Editing Method: Facilitating Collaborative Content Development in Community Spaces&amp;rdquo; von Qumisha Goss und Axel Dürkop ein, denn im Lernangebot &amp;ldquo;Roboter in meinem Leben - und jetzt?&amp;rdquo;, das von verschiedenen Kooperationspartnern (Agentur J&amp;amp;K - Jöran und Konsorten, Bücherhallen Hamburg und HOOU an der TU Hamburg) im April 2021 online durchgeführt wurde, konnten Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen gesammelt werden (Dürkop, 2021a; Dürkop et al., 2021b). Da zu den Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik keine adäquaten deutschsprachigen Texte verfügbar waren, entwickelten die Teilnehmenden der sechswöchigen Veranstaltung die Inhalte gemeinsam und sicherten sie kontinuierlich in &lt;a href=&#34;https://hedgedoc.org/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;HedgeDoc&lt;/a&gt;. Das Browsertool erlaubt ähnlich einem Etherpad die kollaborative Arbeit an multimedialen Inhalten und die anschließende Ergebnissicherung in verschiedenen offenen Formaten (Bauer et al., 2021; Dürkop, 2022).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wertvoll in der Diskussion waren die Anmerkungen zur Autorenschaft in der kolloborativen Inhaltsentwicklung: Während Autor*innen in der Wikipedia detailliert und nachvollziehbar ausgewiesen werden, erlaubt HedgeDoc auch die anonyme Mitarbeit an Dokumenten und fordert damit andere Aushandlungsprozesse ein, wenn es um die Nachvollziehbarkeit, Verantwortlichkeit und Wertschätzung von Beiträgen geht. Bei einer möglichen Nutzung von HedgeDoc im Zusammenspiel mit Wikipedia sollte dieser Aspekt berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;ausblick&#34;&gt;Ausblick&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Da der Ansatz des gemeinsamen Lernens und der Entwicklung von Inhalten ein zentrales Merkmal der Arbeit an der Wikipedia ist, fokussierte die Diskussion innerhalb des Workshops auf die Möglichkeiten, in Zukunft verschiedene Herangehensweisen und Prozesse zu verbinden und weiterzuentwickeln. Auch die Rolle und Bedeutung von Bibliotheken und Bibliothekar*innen in diesem Kontext wurde thematisiert und herausgehoben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus der Präsentation in Irland haben sich weitere Ideen der Zusammenarbeit von HOOU und P2PU ergeben. Es besteht ein gemeinsames Interesse an den Potenzialen, Lernprozesse in und mit der Wikipedia abzubilden und dafür Learning Circles als strukturiendes Veranstaltungsformat weiter auszubauen und zu untersuchen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;referenzen&#34;&gt;Referenzen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bauer, S., Dürkop, A., Fahrenkrog, G., Köhncke, M., Kranz, S., &amp;amp; Politt, S.&lt;/strong&gt; (2021). Mitgedacht: Roboter in meinem Leben - und jetzt? : Dokumentation eines Learning Circles zu Robotik und KI. &lt;a href=&#34;https://doi.org/10.15480/882.3643&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;https://doi.org/10.15480/882.3643&lt;/a&gt;
&lt;strong&gt;Drabinski, E.&lt;/strong&gt; (2019). What is critical about critical librarianship? Art Libraries Journal, 44(2), 49-57. &lt;a href=&#34;https://doi.org/10.1017/alj.2019.3&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;https://doi.org/10.1017/alj.2019.3&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Dürkop, A.&lt;/strong&gt; (2022). Collaborative Content Creation with Hedgedoc [Vorproduzierter Videobeitrag]. #OER22, London. &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=FfGI7ODufe4&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;(YouTube-Video)&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Dürkop, A.&lt;/strong&gt; (2021a), Lernen im Kreise der Community. Weiterbildung. Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends, (5), 18-20 &lt;a href=&#34;https://axel-duerkop.de/files/2021-10-D%c3%bcrkop-Lernen-im-Kreise-der-Community.pdf&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;(PDF)&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Dürkop, A.&lt;/strong&gt;, Fahrenkrog, G., Politt, S., &amp;amp; Zwick, J. (2021b). Mitgedacht: Roboter in meinem Leben – und jetzt? – Erfahrungsbericht zum ersten Learning Circle in Hamburg. hoou.de. &lt;a href=&#34;https://www.hoou.de/blog/mitgedacht-roboter-in-meinem-leben-und-jetzt-erfahrungsbericht-zum-ersten-learning-circle-in-hamburg&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;(Blogbeitrag)&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;strong&gt;Goss, Q., Dürkop, A., &amp;amp; Brambila, L.&lt;/strong&gt; (2022). Learning Circles as a Social Editing Method: Facilitating Collaborative Content Development in Community Spaces [Interaktiver Workshop]. &lt;a href=&#34;https://meta.wikimedia.org/wiki/Wikimedia%2BLibraries/Program/Submission/Learning_Circles_as_a_Social_Editing_Method:_Facilitating_Collaborative_Content_Development_in_Community_Spaces&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;(Wikiseite)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;weiterführende-informationen&#34;&gt;Weiterführende Informationen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://www.p2pu.org/en/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Homepage der P2PU, Urheberin des Konzept der Learning Circles&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://hoou.tuhh.de/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Homepage der HOOU an der TU Hamburg&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://www.hoou.de/projects/learning-circles/preview&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Das Konzept der Learning Circles als Lernangebot der HOOU in deutscher Sprache&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&#34;lizenz-und-transparenzhinweis&#34;&gt;Lizenz und Transparenzhinweis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &amp;ldquo;Workshop auf der Wikimedia+Libraries International Convention 2022&amp;rdquo; von Axel Dürkop erschien zuerst am 07. September 2022 &lt;a href=&#34;https://itbh-hh.de/2022/09/workshop-auf-der-wikimedialibraries-international-convention-2022/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;auf der Website des Instituts für Technische Bildung und Hochschuldidaktik (ITBH)&lt;/a&gt;. Er ist lizenziert unter einer &lt;a rel=&#34;license&#34; href=&#34;http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&#34;&gt;Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz&lt;/a&gt;. Der Konferenzbesuch war eine Dienstreise.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Gemeinsam Marker in OpenStreetMap setzen</title>
      <link>https://axel-duerkop.de/post/2022-05-27-kartenbeispiel/</link>
      <pubDate>Fri, 27 May 2022 07:57:28 +0200</pubDate>
      <guid>https://axel-duerkop.de/post/2022-05-27-kartenbeispiel/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Auf GitHub zusammenzuarbeiten ist eine Herausforderung, weil nicht nur die GitHub-Workflows im Browser komplex sind. In der Regel müssen auch Tools auf dem eigenen Rechner eingerichtet, verstanden und geübt werden. Um meinen Studierenden einen Lernanlass für mehr Routine in diesen Dingen zu bieten, habe ich ein Beispiel mit Hugo und Leaflet erstellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen meiner Lehrveranstaltung &lt;a href=&#34;../../talk/lehrauftrag-partizipation-und-kollaboration-mit-github-und-gitlab/&#34;&gt;Partizipieren und kollaborieren mit GitHub und GitLab&lt;/a&gt; an der HAW Hamburg gibt es neue und sehr inspirierende Möglichkeiten, Erfahrungen zu sammeln, wie Kollaboration in der Text- und Softwareentwicklung auf GitHub gelingen kann. Dabei entsteht auch neues Lernmaterial in Form von Videos und Codebeispielen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;gemeinsam-an-einer-karte-arbeiten&#34;&gt;Gemeinsam an einer Karte arbeiten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer*innen der Veranstaltung realisieren in der zweiten Hälfte des Semesters eigene Projekte auf GitHub. Hierbei hat sich gezeigt, dass eine interaktive Karte mit Markern und weiterführenden Informationen zu Geokoordinaten von vielen gebraucht und gewünscht wird. Daher lag es für mich nahe, ein einführendes Beispiel zu entwickeln, an dem die Kollaboration geübt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der Basis des statischen Webseitengenerators &lt;a href=&#34;https://gohugo.io&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Hugo&lt;/a&gt; habe ich ein minimales Beispiel erstellt, bei dem eine Karte mit Markern versehen werden kann. Darüber hinausgehend gibt es weitere Aufträge, die kollaborativ bearbeitet werden können.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;repository-auf-github-forken-und-bearbeiten&#34;&gt;Repository auf GitHub forken und bearbeiten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das zugehörige Repo ist &lt;a href=&#34;https://github.com/xldrkp/hugo-map-example&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;auf GitHub&lt;/a&gt; frei verfügbar, &lt;a href=&#34;../../course/partizipieren-github/einheiten/07/&#34;&gt;in der begleitenden Lerneinheit sind die Dateien und Zusammenhänge erklärt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Neues Video: Eine Einführung in GitHub</title>
      <link>https://axel-duerkop.de/post/2022-03-28-introduction-to-github/</link>
      <pubDate>Mon, 28 Mar 2022 16:08:01 +0200</pubDate>
      <guid>https://axel-duerkop.de/post/2022-03-28-introduction-to-github/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ohne Frage kommt man an GitHub nicht vorbei, wenn es um die sogenannte digitale Transformation geht. Denn auf dieser Plattform arbeiten unzählige Menschen, die sich teilweise nie gesehen haben, an mächtigen Softwareprojekten zusammen. Da GitHub allerdings reichlich komplex in der Nutzung ist, habe ich für meine Studierenden zum Einstieg ein Video gedreht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Video &amp;ldquo;An Introduction to GitHub&amp;rdquo; steht &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=qj9-Nn8rJyc&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;YouTube&lt;/a&gt; in englischer Sprache bereit.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Neue Episode: Mein Weg zu KI mit Dalia Moniat</title>
      <link>https://axel-duerkop.de/post/2022-03-20-mein-weg-zu-ki-dalia-moniat/</link>
      <pubDate>Sun, 20 Mar 2022 21:57:20 +0100</pubDate>
      <guid>https://axel-duerkop.de/post/2022-03-20-mein-weg-zu-ki-dalia-moniat/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am 28. Februar 2022 haben wir die zweite Folge von &amp;ldquo;Mein Weg zu KI&amp;rdquo; veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit Jan von Roth und Philippe Schaumburg sind wieder Video, Podcast und Lernanregungen entstanden. Diesmal geht es um das interessante Spannungsfeld von Jura, Kunst und KI, das unser Gast Dalia Moniat sehr kreativ beforscht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ganze Angebot ist zu finden auf der &lt;a href=&#34;https://www.hoou.de/projects/mein-weg-zu-ki/pages/02-dalia-moniat-jurastudentin-kunstlerin-und-ai-art-researcher&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Projektseite der Hamburg Open Online University&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Monatliches Treffen im Community Call</title>
      <link>https://axel-duerkop.de/post/2022-02-13-community-call/</link>
      <pubDate>Sun, 13 Feb 2022 22:10:45 +0100</pubDate>
      <guid>https://axel-duerkop.de/post/2022-02-13-community-call/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nach unserem ersten erfolgreichen &lt;a href=&#34;https://axel-duerkop.de/talk/sisopub-1st-workshop/&#34;&gt;Online-Workshop im Oktober 2021&lt;/a&gt; haben wir am 07. Februar 2022 ein neues Format ins Leben gerufen. Jeden Monat treffen sich Interessierte an wechselnden Wochentagen zu einem halbstündigen Austausch um die Mittagszeit. Nachdem wir eine interessante und gesprächige Runde beim ersten Mal hatten, hoffen wir auf Zuwachs bei den kommenden Terminen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Dienstag, 08.03.2022, 12:00 Uhr, 30 min&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mittwoch, 06.04.2022, 12:00 Uhr, 30 min&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Donnerstag, 05.05.2022, 12:00 Uhr, 30 min&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Freitag, 03.06.2022, 12:00 Uhr, 30 min&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Alle wichtigen Informationen und weitere Online-Treffen anderer Communitys sind &lt;a href=&#34;https://github.com/singlesourcepub/community/discussions/34&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;auf GitHub&lt;/a&gt; zu finden.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>#OAWeek2021: It matters how we open knowledge – &#34;Pausenplausch&#34; als Audioaufzeichnung und Transkript</title>
      <link>https://axel-duerkop.de/post/2021-10-30-pausenplausch/</link>
      <pubDate>Sat, 30 Oct 2021 21:31:01 +0100</pubDate>
      <guid>https://axel-duerkop.de/post/2021-10-30-pausenplausch/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am 28.10.2021 trafen sich Axel Dürkop und Florian Hagen für einen „Pausenplausch“ zur Open Access Week 2021 und dem Teilmotto „It matters how we open knowledge“ über Zoom. Die Aufzeichnung des Gesprächs wird in diesem Beitrag ungekürzt als Audiodatei [&amp;hellip;] angeboten.&lt;/p&gt;






  








&lt;audio controls &gt;
  &lt;source src=&#34;2021_10_28_OA_Week_Talk_Flo_Axel.mp3&#34; type=&#34;audio/mpeg&#34;&gt;
&lt;/audio&gt;

&lt;p&gt;&lt;sub&gt;„It matters how we open knowledge“: Pausenplausch mit Axel Dürkop und Florian Hagen (24 Minuten, 20 MB).&lt;/sub&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;Ein Beitrag von Florian Hagen mit gleichem Titel erschien zuerst am 30.10.2021 &lt;a href=&#34;https://www.tub.tuhh.de/blog/2021/10/30/oaweek2021-interviewaxel-flo/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;im Blog der Universitätsbibliothek der TU Hamburg&lt;/a&gt; unter &lt;a href=&#34;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;CC BY&lt;/a&gt;. Dort gibt es auch ein Transkript dazu.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Modernes Publizieren: Workshop auf Schloss Dagstuhl (online)</title>
      <link>https://axel-duerkop.de/post/2021-04-14-schloss-dagstuhl/</link>
      <pubDate>Tue, 13 Apr 2021 05:31:59 +0000</pubDate>
      <guid>https://axel-duerkop.de/post/2021-04-14-schloss-dagstuhl/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Zusammen mit Isabella Meinecke von der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (SUB) gebe ich am 14.04.2021 einen &lt;a href=&#34;https://www.dagstuhl.de/dagpub/journalmanagement-leibniz/2021-04-workshop/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Workshop mit dem Titel &amp;ldquo;Modernes Publizieren. Digitale Werkzeuge für offene Veröffentlichungsprozesse&amp;rdquo;&lt;/a&gt;. Wir werden gemeinsam das Projekt &lt;a href=&#34;https://oa-pub.hos.tuhh.de/de/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Modernes Publizieren&lt;/a&gt; vorstellen, dass wir von 2019 bis 2020 in Kooperation von TU Hamburg und SUB durchgeführt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Workshoptag findet unter dem Titel &amp;ldquo;Erfolgreiches Journal-Management: Single Source Publishing&amp;rdquo; statt und geht auf eine Initiative der AG Praxisnetzwerk Open Access und des Arbeitskreises Open Access der Leibniz-Gemeinschaft zurück.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
  </channel>
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